TRAINING

Structured training programmes for electrical safety

FEE offers practical training courses for various skill levels and workplace applications – ranging from high-voltage qualifications and electrical engineering training to periodic refresher courses.

This overview shows the available training formats by subject area, skill level and scope of training.

STUFE

KURSE

Ein zentraler Schwerpunkt unseres Schulungsangebots liegt auf Hochvolt-Schulungen nach DGUV 209-093. Diese richten sich an Personen, die Arbeiten an oder im Umfeld von Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen durchführen oder verantworten. Die Schulungen orientieren sich an der Systematik der DGUV 209-093 und vermitteln die für den jeweiligen Tätigkeitsumfang erforderlichen Fachkenntnisse. Ziel ist ein sicherer und rechtssicherer Umgang mit Hochvolttechnik sowie ein klares Verständnis der eigenen Rolle und Verantwortung.

Hochvolt
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Arbeiten an oder im Umfeld von Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen erfordern eine gezielte Qualifikation, die sich am konkreten Tätigkeitsumfang orientiert.

Unsere Hochvolt-Schulungen sind klar strukturiert, praxisnah aufgebaut und auf den betrieblichen Bedarf abgestimmt. Sie vermitteln die erforderlichen Fachkenntnisse, um einen rechtssicheren Umgang mit Hochvolttechnik zu ermöglichen..

In den Hochvolt-Schulungen wird zwischen Tätigkeiten im Serviceumfeld (S) und Tätigkeiten im Bereich Entwicklung / Vorserie (E) unterschieden. Maßgeblich sind dabei die jeweiligen Arbeitsbedingungen und der Entwicklungsstand der Fahrzeuge.

Schulungsangebote im Überblick

Die nachfolgenden Hochvolt-Schulungen sind entsprechend den vorgesehenen Tätigkeiten und Einsatzbereichen gegliedert. Sie ermöglichen eine gezielte Qualifikation für den jeweiligen Aufgabenbereich und vermitteln die erforderlichen fachlichen Grundlagen.

Ergänzend zu den Schulungen werden regelmäßige Unterweisungen angeboten, um den Kenntnisstand aufrechtzuerhalten und Änderungen in Technik, Organisation oder Regelwerken zu berücksichtigen.

Fahren und Laden von Hochvoltfahrzeugen

Diese Schulung richtet sich an Personen, die Hochvoltfahrzeuge ausschließlich bedienen. Sie vermittelt die grundlegenden Kenntnisse für den sicheren Umgang mit Hochvoltfahrzeugen im betrieblichen Alltag.

Sensibilisierte Person Hochvolt in Forschung, Entwicklung und Erprobung

HochvoltE
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Diese Unterweisung richtet sich an Personen, die Hochvoltfahrzeuge bedienen oder einfache Tätigkeiten ausführen, deren elektrische Gefährdung mit dem bestimmungsgemäßen Gebrauch durch den Fahrer vergleichbar ist.

Zum Bedienen zählen auch Tätigkeiten wie das Vorbereiten von Fahrzeugen für Erprobungsfahrten, das Nutzen vorgesehener Bedienelemente und Befüllanschlüsse sowie einfache Arbeiten an und im Fahrzeug, bei denen keine Eingriffe in Hochvoltkomponenten erfolgen. Ebenso umfasst dies die Innen- und Außenreinigung von Fahrzeugen unter Beachtung der besonderen Gefährdungen durch Hochvoltsysteme.

Im Entwicklungs- und Erprobungsumfeld können zusätzliche Gefährdungen auftreten, etwa durch nicht serienmäßige Fahrzeugzustände, offene Entwicklungsstände oder besondere Betriebssituationen. Die Unterweisung sensibilisiert für diese Besonderheiten, vermittelt sicheres Verhalten im Umgang mit Hochvoltfahrzeugen und weist auf typische Gefährdungssituationen hin, beispielsweise bei Beschädigungen, Unfällen, Bergung oder Abschleppen.

Fachkundig unterwiesene Person Hochvolt (FuP) in Forschung, Entwicklung und Produktion

Hochvolt1EE
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Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen im Umfeld von Forschung, Entwicklung, Erprobung, Vorserie und Produktion, bei denen eine Annäherung an Hochvoltkomponenten oder Arbeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen erforderlich sind.

Sie richtet sich an Personen, die keine eigenständigen Arbeiten an Hochvoltkomponenten durchführen, jedoch im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Hochvoltfahrzeugen oder Hochvoltsystemen in Berührung kommen.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die Tätigkeiten an Hochvoltfahrzeugen ausführen, ohne selbst Arbeiten an Hochvoltkomponenten vorzunehmen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Mitarbeiter in Entwicklungs-, Versuchs- oder Vorserienbereichen
  • Personen, die Arbeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen durchführen
  • Fachkräfte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Zugang zu Hochvoltfahrzeugen haben

Die Qualifikation richtet sich an Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung, Erprobung, Vorserie und Produktion.

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen, bei denen Hochvoltkomponenten vorhanden oder zugänglich sein können.

Zulässige Tätigkeiten umfassen unter anderem:

  • Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen, ohne Eingriff in Hochvoltkomponenten
  • Tätigkeiten mit Annäherung an Hochvoltkomponenten
  • Unterstützungstätigkeiten im Hochvoltbereich
  • Durchführung von Arbeiten nach klaren Vorgaben und Anweisungen

Nicht zulässig sind:

  • eigenständiges Freischalten von Hochvoltsystemen
  • Arbeiten an Hochvoltkomponenten
  • Arbeiten unter Spannung

Die Tätigkeiten erfolgen stets im Rahmen der betrieblichen Organisation und unter Beachtung der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen erforderlichen Kenntnisse.

  • Grundlagen der Hochvolttechnik
    Grundlegender Aufbau von Hochvoltsystemen und typische Komponenten im Fahrzeug
  • Gefährdungen im Hochvoltbereich
    Elektrische Gefährdungen und besondere Risiken beim Arbeiten an und in der Nähe von Hochvoltsystemen
  • Schutzmaßnahmen
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen im Hochvoltbereich
  • Sicheres Verhalten im Hochvoltumfeld
    Abstandsregeln, Kennzeichnungen, Warnhinweise und Verhaltensregeln
  • Organisation und Zuständigkeiten
    Einordnung der eigenen Tätigkeit, Abgrenzung der Verantwortlichkeiten und Meldewege

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Personen, die Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen ausführen sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • allgemeine Kenntnisse im Umgang mit Fahrzeugen
  • grundlegendes technisches Verständnis für fahrzeugbezogene Systeme

Die Schulung vermittelt keine Berechtigung zur Durchführung von Arbeiten an Hochvoltkomponenten und ersetzt keine weiterführende Qualifikation.

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.

Tätigkeiten im Hochvoltumfeld dürfen nur im Rahmen der betrieblichen Organisation und der jeweiligen Anweisungen erfolgen.

Fachkundige Person Hochvolt (FHV) in Forschung, Entwicklung und Produktion

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Diese Schulung qualifiziert für Arbeiten an Hochvoltsystemen im Bereich Entwicklung, Erprobung und Vorserie. Sie richtet sich an Personen, die Hochvoltsysteme selbst freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern und definierte Arbeiten an Hochvoltsystemen durchführen.

Im Entwicklungs- und Vorserienumfeld unterscheiden sich Fahrzeuge, Systeme und Arbeitsbedingungen häufig von Serienfahrzeugen. Die Schulung trägt diesen Rahmenbedingungen Rechnung und vermittelt die fachlichen Grundlagen, um Arbeiten an Hochvoltsystemen sicher, nachvollziehbar und situationsgerecht auszuführen.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die praktische Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen durchführen, insbesondere im Umfeld von Entwicklung, Erprobung und Vorserie.

Typische Teilnehmer sind:

  • Werkstattmitarbeiter in Entwicklungs-, Versuchs- oder Vorserienwerkstätten, die an Hochvoltfahrzeugen arbeiten
  • Entwicklungsingenieure und Techniker mit praktischer Tätigkeit am Fahrzeug
  • Fachkräfte in Versuch, Erprobung oder Vorserie, die Hochvoltsysteme freischalten, sichern und daran arbeiten

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für praktische Arbeiten an Hochvoltsystemen im Entwicklungs- und Vorserienumfeld. Dazu gehören insbesondere Tätigkeiten, die ein eigenständiges Freischalten von Hochvoltsystemen, das Sichern gegen Wiedereinschalten sowie Arbeiten an freigeschalteten Hochvoltsystemen erfordern.

Die qualifizierten Tätigkeiten umfassen unter anderem:

  • Freischalten von Hochvoltsystemen nach festgelegten Verfahren
  • Sicherung gegen Wiedereinschalten und Überprüfung der Spannungsfreiheit
  • Arbeiten an Hochvoltsystemen im spannungsfreien Zustand
  • Arbeiten an Hochvoltkomponenten im Rahmen definierter Entwicklungs-, Prüf- oder Erprobungstätigkeiten
  • Übernahme der fachlichen Aufsicht bei Tätigkeiten von elektrotechnisch unterwiesenen Personen (EuP) im Hochvoltbereich

Die Ausführung der Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der betrieblichen Organisation, der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen und der individuellen Beauftragung.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Arbeiten an Hochvoltsystemen im Entwicklungs- und Vorserienumfeld erforderlichen Fachkenntnisse.

  • Grundlagen der Hochvolttechnik
    Aufbau und Funktion von Hochvoltsystemen in Fahrzeugen, typische Komponenten und deren Zusammenspiel
  • Gefährdungen durch elektrische Spannung und Strom
    Wirkungen des elektrischen Stroms auf den Menschen, besondere Gefährdungen im Hochvoltbereich
  • Schutzmaßnahmen im Hochvoltbereich
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen beim Arbeiten an Hochvoltsystemen
  • Freischalten von Hochvoltsystemen
    Verfahren zum Freischalten, Sichern gegen Wiedereinschalten, Feststellen der Spannungsfreiheit und Dokumentation der Maßnahmen
  • Arbeiten an freigeschalteten Hochvoltsystemen
    Zulässige Tätigkeiten, Arbeitsabläufe und besondere Anforderungen im Entwicklungs- und Vorserienumfeld
  • Aufsicht und Zusammenarbeit mit elektrotechnisch unterwiesenen Personen (EuP)
    Aufgaben und Pflichten bei der fachlichen Aufsicht sowie klare Abgrenzung der jeweiligen Tätigkeiten
  • Organisation und Verantwortung
    Einordnung der eigenen Tätigkeit, Beachtung betrieblicher Regelungen, Arbeitsanweisungen und Beauftragungen

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Teilnehmer, die eine Qualifikation für praktische Arbeiten an Hochvoltsystemen im Entwicklungs- oder Vorserienumfeld erwerben möchten.

Der Einstieg richtet sich nach der vorhandenen beruflichen Qualifikation:

Einstieg A – Personen ohne elektrotechnische Vorkenntnisse mit technischer Ausbildung

Dieser Einstieg richtet sich an Personen ohne elektrotechnische Vorkenntnisse, die über eine abgeschlossene technische Berufsausbildung verfügen und für Arbeiten an Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich
  • grundlegendes technisches Verständnis für Fahrzeuge und technische Systeme

Einstieg B – Personen mit elektrotechnischen Vorkenntnissen

Dieser Einstieg richtet sich an Personen mit elektrotechnischen Grundkenntnissen, die für Arbeiten an Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • elektrotechnische Grundkenntnisse
  • Kenntnisse im Umgang mit elektrischen Systemen im Fahrzeugbereich

Einstieg C – Personen mit elektrotechnischer Ausbildung

Dieser Einstieg richtet sich an Personen mit abgeschlossener elektrotechnischer Berufsausbildung, z. B. Industrieelektroniker und -elektronikerinnen, Elektromonteure und -monteurinnen sowie Elektroingenieurinnen und -ingenieure.

Vorausgesetzt werden:

  • eine abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung oder ein elektrotechnisches Studium
  • fundierte Kenntnisse im Umgang mit elektrischen Anlagen
  • Erfahrung in der Durchführung elektrotechnischer Arbeiten

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.
Die betriebliche Beauftragung zur Durchführung der Tätigkeiten erfolgt unabhängig von der Schulung.

Fachkundige Person Hochvolt (FHV) für Arbeiten unter Spannung in Forschung, Entwicklung und Produktion

Hochvolt3EE
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Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten an Hochvoltsystemen, bei denen Arbeiten unter Spannung erforderlich sind. Sie richtet sich an Personen, die Hochvoltkomponenten bearbeiten müssen, wenn ein spannungsfreier Zustand nicht hergestellt oder nicht festgestellt werden kann.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen durchführen sollen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Fachkräfte, die Fehlersuche an unter Spannung stehenden Hochvoltkomponenten durchführen
  • Personen, die Prüf- oder Messtätigkeiten mit vergleichbarem Gefährdungspotenzial ausführen
  • Beschäftigte, die an unter Spannung stehenden Energiespeichern oder Hochvoltkomponenten arbeiten

Die Qualifikation richtet sich ausschließlich an Tätigkeiten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial und setzt eine bereits vorhandene Hochvoltqualifikation voraus.

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen, wenn der spannungsfreie Zustand nicht sichergestellt werden kann und eine elektrische Gefährdung nicht ausgeschlossen ist.

Als Arbeiten unter Spannung gelten alle Tätigkeiten, bei denen Hochvoltkomponenten oder energieführende Teile mit Körperteilen, Werkzeugen oder Arbeitsmitteln berührt werden können, während der spannungsfreie Zustand nicht gegeben ist.

Die zulässigen Tätigkeiten umfassen insbesondere:

  • Fehlersuche an unter Spannung stehenden Hochvoltkomponenten
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden Energiespeichern
  • Prüf- und Messtätigkeiten mit vergleichbarem Gefährdungspotenzial, z. B. Hochspannungsprüfungen nach Arbeitsanweisung

Das Feststellen der Spannungsfreiheit gilt nicht als Arbeiten unter Spannung, sofern durch das Arbeitsverfahren und die eingesetzten Arbeitsmittel eine elektrische Gefährdung ausgeschlossen ist.

Die Ausführung der Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der betrieblichen Organisation, der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen und der individuellen Beauftragung.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen erforderlichen erweiterten Kenntnisse.

  • Besondere Gefährdungen bei Arbeiten unter Spannung
    Erhöhtes elektrisches Gefährdungspotenzial, mögliche Unfallfolgen und typische Risikosituationen
  • Arbeitsverfahren für Arbeiten unter Spannung
    Zulässige Arbeitsmethoden, sichere Arbeitsabläufe und Grenzen der Anwendung
  • Schutzmaßnahmen bei Arbeiten unter Spannung
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen sowie deren sichere Anwendung
  • Einsatz von Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung
    Auswahl, Prüfung und sachgerechte Verwendung von Werkzeugen, Geräten und PSA
  • Organisation, Zusammenarbeit und Absicherung
    Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Personen, Rolle der zweiten Person und organisatorische Absicherung gefährlicher Arbeiten
  • Verantwortung und Einordnung der Tätigkeit
    Abgrenzung zu Arbeiten im spannungsfreien Zustand, Beachtung betrieblicher Regelungen und Beauftragungen

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Teilnehmer, die für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • eine vorhandene Qualifikation für Arbeiten an Hochvoltsystemen im spannungsfreien Zustand (Stufe 2)
  • ausreichende praktische Berufserfahrung im Fahrzeug- oder elektrotechnischen Umfeld
  • die Erfüllung der persönlichen und organisatorischen Voraussetzungen für gefährliche Arbeiten

Die Prüfung der Eignung, die Festlegung der Arbeitsorganisation sowie die Beauftragung zur Durchführung von Arbeiten unter Spannung erfolgen durch die verantwortliche Organisation.

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.

Arbeiten unter Spannung an Hochvoltsystemen gelten als gefährliche Arbeiten und dürfen nur im Rahmen der betrieblichen Organisation, nach klaren Arbeitsanweisungen und mit entsprechender personeller Absicherung durchgeführt werden.

Sensibilisierte Person Hochvolt an Serienfahrzeugen

HochvoltS
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Diese Unterweisung richtet sich an Personen, die Serienfahrzeuge mit Hochvoltsystemen bedienen oder einfache Tätigkeiten ausführen, deren elektrische Gefährdung mit dem bestimmungsgemäßen Gebrauch durch den Fahrer vergleichbar ist.

Zum Bedienen zählen unter anderem das Nutzen vorgesehener Bedienelemente und Befüllanschlüsse, einfache fahrzeugbezogene Tätigkeiten sowie die Innen- und Außenreinigung von Serienfahrzeugen. Dabei wird auf die besonderen Gefährdungen hingewiesen, die von Hochvoltsystemen ausgehen können, insbesondere bei beschädigten Fahrzeugen oder unsachgemäßer Handhabung.

Die Unterweisung vermittelt grundlegendes Verständnis für den sicheren Umgang mit Hochvoltfahrzeugen im Serienzustand und sensibilisiert für typische Gefährdungssituationen, etwa bei Unfällen, Pannen, Bergung oder Abschleppen, sowie für zusätzliche Bedienelemente und Sicherheitseinrichtungen am Fahrzeug.

Fachkundig unterwiesene Person Hochvolt (FuP) an Serienfahrzeugen

Hochvolt1SS
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Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten an Serienfahrzeugen mit Hochvoltsystemen, bei denen Arbeiten im Umfeld von Hochvoltkomponenten oder eine Annäherung an Hochvoltsysteme erforderlich sind.

Der Schwerpunkt liegt auf dem sicheren Verhalten im Hochvoltumfeld sowie dem Verständnis von Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die Tätigkeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen ausführen, ohne selbst Arbeiten an Hochvoltkomponenten vorzunehmen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Mitarbeiter in Service-Werkstätten
  • Personen, die Fahrzeuge mit Hochvoltsystemen vorbereiten, prüfen oder begleiten
  • Fachkräfte, die Arbeiten am Fahrzeug durchführen, ohne in Hochvoltsysteme einzugreifen

Die Qualifikation vermittelt keine Berechtigung zur Durchführung von Arbeiten an Hochvoltkomponenten.

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen, bei denen Hochvoltkomponenten vorhanden oder zugänglich sein können.

Zulässige Tätigkeiten umfassen unter anderem:

  • Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen, ohne Eingriff in Hochvoltkomponenten
  • Tätigkeiten mit Annäherung an Hochvoltkomponenten
  • Unterstützungstätigkeiten im Hochvoltbereich
  • Durchführung von Arbeiten nach klaren Vorgaben und Anweisungen

Nicht zulässig sind:

  • eigenständiges Freischalten von Hochvoltsystemen
  • Arbeiten an Hochvoltkomponenten
  • Arbeiten unter Spannung

Die Tätigkeiten erfolgen stets im Rahmen der betrieblichen Organisation und unter Beachtung der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen erforderlichen Kenntnisse.

  • Grundlagen der Hochvolttechnik
    Grundlegender Aufbau von Hochvoltsystemen und typische Komponenten im Fahrzeug
  • Gefährdungen im Hochvoltbereich
    Elektrische Gefährdungen und besondere Risiken beim Arbeiten an und in der Nähe von Hochvoltsystemen
  • Schutzmaßnahmen
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen im Hochvoltbereich
  • Sicheres Verhalten im Hochvoltumfeld
    Abstandsregeln, Kennzeichnungen, Warnhinweise und Verhaltensregeln
  • Organisation und Zuständigkeiten
    Einordnung der eigenen Tätigkeit, Abgrenzung der Verantwortlichkeiten und Meldewege

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Personen, die Tätigkeiten im Umfeld von Hochvoltsystemen ausführen sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • allgemeine Kenntnisse im Umgang mit Fahrzeugen
  • grundlegendes technisches Verständnis für fahrzeugbezogene Systeme

Die Schulung vermittelt keine Berechtigung zur Durchführung von Arbeiten an Hochvoltkomponenten und ersetzt keine weiterführende Qualifikation.

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.

Tätigkeiten im Hochvoltumfeld dürfen nur im Rahmen der betrieblichen Organisation und der jeweiligen Anweisungen erfolgen.

Fachkundige Person Hochvolt (FHV) an Serienfahrzeugen

Hochvolt2SS
Mehr

Diese Schulung qualifiziert für Arbeiten an Hochvoltsystemen von Serienfahrzeugen. Sie richtet sich an Personen, die Hochvoltsysteme selbst freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern und definierte Arbeiten an Hochvoltsystemen durchführen.

Im Umfeld von Serienfahrzeugen sind Fahrzeuge, Systeme und Arbeitsbedingungen in der Regel standardisiert, gleichzeitig jedoch durch feste Prozesse, klare Zuständigkeiten und wiederkehrende Arbeitsabläufe geprägt. Die Schulung trägt diesen Rahmenbedingungen Rechnung und vermittelt die fachlichen Grundlagen, um Arbeiten an Hochvoltsystemen sicher, nachvollziehbar und regelkonform auszuführen.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die praktische Arbeiten an Serienfahrzeugen mit Hochvoltsystemen durchführen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Mitarbeiter, die an Serienfahrzeugen mit Hochvoltsystemen arbeiten
  • Fachkräfte, die Hochvoltsysteme freischalten, sichern und daran arbeiten
  • Personen, die im Rahmen von Instandhaltung, Diagnose, Reparatur oder dem Austausch von Hochvoltkomponenten tätig sind

Die Qualifikation richtet sich ausschließlich an Tätigkeiten an Serienfahrzeugen und nicht an Arbeiten in Entwicklung, Vorserie oder Produktion.

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für praktische Arbeiten an Hochvoltsystemen von Serienfahrzeugen. Dazu gehören insbesondere Tätigkeiten, die ein eigenständiges Freischalten von Hochvoltsystemen, das Sichern gegen Wiedereinschalten sowie Arbeiten an freigeschalteten Hochvoltsystemen erfordern.

Die qualifizierten Tätigkeiten umfassen unter anderem:

  • Freischalten von Hochvoltsystemen nach festgelegten Verfahren
  • Sicherung gegen Wiedereinschalten und Überprüfung der Spannungsfreiheit
  • Arbeiten an Hochvoltsystemen im spannungsfreien Zustand
  • Arbeiten an Hochvoltkomponenten von Serienfahrzeugen im Rahmen definierter Arbeitsabläufe
  • Übernahme der fachlichen Aufsicht bei Tätigkeiten von elektrotechnisch unterwiesenen Personen (EuP) im Hochvoltbereich

Die Ausführung der Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der betrieblichen Organisation, der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen und der individuellen Beauftragung.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Arbeiten an Hochvoltsystemen von Serienfahrzeugen erforderlichen Fachkenntnisse.

  • Grundlagen der Hochvolttechnik
    Aufbau und Funktion von Hochvoltsystemen in Serienfahrzeugen, typische Komponenten und deren Zusammenspiel
  • Gefährdungen durch elektrische Spannung und Strom
    Wirkungen des elektrischen Stroms auf den Menschen, besondere Gefährdungen im Hochvoltbereich
  • Schutzmaßnahmen im Hochvoltbereich
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen beim Arbeiten an Hochvoltsystemen
  • Freischalten von Hochvoltsystemen
    Verfahren zum Freischalten, Sichern gegen Wiedereinschalten, Feststellen der Spannungsfreiheit und Dokumentation der Maßnahmen
  • Arbeiten an freigeschalteten Hochvoltsystemen
    Zulässige Tätigkeiten, Arbeitsabläufe und besondere Anforderungen beim Arbeiten an Serienfahrzeugen
  • Aufsicht und Zusammenarbeit mit elektrotechnisch unterwiesenen Personen (EuP)
    Aufgaben und Pflichten bei der fachlichen Aufsicht sowie klare Abgrenzung der jeweiligen Tätigkeiten
  • Organisation und Verantwortung
    Einordnung der eigenen Tätigkeit, Beachtung betrieblicher Regelungen, Arbeitsanweisungen und Beauftragungen

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Teilnehmer, die eine Qualifikation für praktische Arbeiten an Hochvoltsystemen von Serienfahrzeugen erwerben möchten.

Der Einstieg richtet sich nach der vorhandenen beruflichen Qualifikation.

Einstieg A – Personen ohne elektrotechnische Vorkenntnisse mit technischer Ausbildung

Dieser Einstieg richtet sich an Personen ohne elektrotechnische Vorkenntnisse, die über eine abgeschlossene technische Berufsausbildung verfügen und für Arbeiten an Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich
  • grundlegendes technisches Verständnis für Fahrzeuge und technische Systeme

Einstieg B – Personen mit elektrotechnischen Vorkenntnissen

Dieser Einstieg richtet sich an Personen mit elektrotechnischen Grundkenntnissen, die für Arbeiten an Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • elektrotechnische Grundkenntnisse
  • Kenntnisse im Umgang mit elektrischen Systemen im Fahrzeugbereich

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.

Die betriebliche Beauftragung zur Durchführung der Tätigkeiten erfolgt unabhängig von der Schulung.

Fachkundige Person Hochvolt (FHV) für Arbeiten unter Spannung an Serienfahrzeugen

Hochvolt3SS
Mehr

Diese Schulung qualifiziert für Tätigkeiten an Hochvoltsystemen von Serienfahrzeugen, bei denen Arbeiten unter Spannung erforderlich sind. Sie richtet sich an Personen, die Hochvoltkomponenten bearbeiten müssen, wenn ein spannungsfreier Zustand nicht hergestellt oder nicht festgestellt werden kann.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Personen, die Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen durchführen sollen.

Typische Teilnehmer sind:

  • Fachkräfte, die Fehlersuche an unter Spannung stehenden Hochvoltkomponenten durchführen
  • Personen, die Prüf- oder Messtätigkeiten mit vergleichbarem Gefährdungspotenzial ausführen
  • Beschäftigte, die an unter Spannung stehenden Energiespeichern oder Hochvoltkomponenten arbeiten

Die Qualifikation richtet sich ausschließlich an Tätigkeiten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial und setzt eine bereits vorhandene Hochvoltqualifikation voraus.

Zulässige Tätigkeiten

Diese Schulung qualifiziert für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen, wenn der spannungsfreie Zustand nicht sichergestellt werden kann und eine elektrische Gefährdung nicht ausgeschlossen ist.

Als Arbeiten unter Spannung gelten alle Tätigkeiten, bei denen Hochvoltkomponenten oder energieführende Teile mit Körperteilen, Werkzeugen oder Arbeitsmitteln berührt werden können, während der spannungsfreie Zustand nicht gegeben ist.

Die zulässigen Tätigkeiten umfassen insbesondere:

  • Fehlersuche an unter Spannung stehenden Hochvoltkomponenten
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden Energiespeichern
  • Prüf- und Messtätigkeiten mit vergleichbarem Gefährdungspotenzial, z. B. Hochspannungsprüfungen nach Arbeitsanweisung

Das Feststellen der Spannungsfreiheit gilt nicht als Arbeiten unter Spannung, sofern durch das Arbeitsverfahren und die eingesetzten Arbeitsmittel eine elektrische Gefährdung ausgeschlossen ist.

Die Ausführung der Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der betrieblichen Organisation, der jeweils gültigen Arbeitsanweisungen und der individuellen Beauftragung.

Inhalte der Schulung

Die Schulung orientiert sich an der DGUV Information 209-093 und vermittelt die für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen erforderlichen erweiterten Kenntnisse.

  • Besondere Gefährdungen bei Arbeiten unter Spannung
    Erhöhtes elektrisches Gefährdungspotenzial, mögliche Unfallfolgen und typische Risikosituationen
  • Arbeitsverfahren für Arbeiten unter Spannung
    Zulässige Arbeitsmethoden, sichere Arbeitsabläufe und Grenzen der Anwendung
  • Schutzmaßnahmen bei Arbeiten unter Spannung
    Technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen sowie deren sichere Anwendung
  • Einsatz von Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung
    Auswahl, Prüfung und sachgerechte Verwendung von Werkzeugen, Geräten und PSA
  • Organisation, Zusammenarbeit und Absicherung
    Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Personen, Rolle der zweiten Person und organisatorische Absicherung gefährlicher Arbeiten
  • Verantwortung und Einordnung der Tätigkeit
    Abgrenzung zu Arbeiten im spannungsfreien Zustand, Beachtung betrieblicher Regelungen und Beauftragungen

Voraussetzungen

Diese Schulung richtet sich an Personen, die für Arbeiten an unter Spannung stehenden Hochvoltsystemen qualifiziert werden sollen.

Vorausgesetzt werden:

  • eine vorhandene Qualifikation für Arbeiten an Hochvoltsystemen im spannungsfreien Zustand (Stufe 2)
  • ausreichende praktische Berufserfahrung im Fahrzeug- oder elektrotechnischen Umfeld
  • die Erfüllung der persönlichen und organisatorischen Voraussetzungen für gefährliche Arbeiten

Die Prüfung der Eignung, die Festlegung der Arbeitsorganisation sowie die Beauftragung zur Durchführung von Arbeiten unter Spannung erfolgen durch die verantwortliche Organisation.

Organisatorische Hinweise

Die Schulung ersetzt keine betriebliche Einweisung, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisung und keine formale Beauftragung.

Arbeiten unter Spannung an Hochvoltsystemen gelten als gefährliche Arbeiten und dürfen nur im Rahmen der betrieblichen Organisation, nach klaren Arbeitsanweisungen und mit entsprechender personeller Absicherung durchgeführt werden.

Die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten richtet sich an Betriebe und Mitarbeiter, bei denen elektrotechnische Arbeiten regelmäßig anfallen, ohne dass hierfür dauerhaft eine vollumfängliche Elektrofachkraft eingesetzt wird. Sie schafft eine fachliche Grundlage, um klar definierte elektrotechnische Tätigkeiten durch entsprechend qualifizierte Personen durchführen zu lassen.

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Typische betriebliche Ausgangssituation

In vielen handwerklich oder technisch geprägten Tätigkeitsfeldern entstehen im Arbeitsalltag wiederkehrende elektrotechnische Arbeiten, beispielsweise im Zusammenhang mit Montage, Instandhaltung oder dem Anschluss von Betriebsmitteln.

Diese Tätigkeiten werden häufig von Personen mit handwerklicher Ausbildung ausgeführt, die über praktische Erfahrung verfügen, jedoch keine elektrotechnische Berufsausbildung besitzen.

Rechtlicher Rahmen

Elektrotechnische Arbeiten dürfen nur von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden. Maßgeblich sind hierbei unter anderem:

  • DGUV Vorschrift 3
  • DIN VDE 1000-10
  • DIN EN 50110-1

Die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ermöglicht es, Personen für klar abgegrenzte, wiederkehrende Tätigkeiten fachlich zu qualifizieren und damit eine Grundlage zur Erfüllung der Anforderungen dieser Regelwerke zu schaffen.

Ziel der Ausbildung

Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmenden die fachlichen Grundlagen zu vermitteln, um festgelegte elektrotechnische Tätigkeiten sicher und fachgerecht ausführen zu können.

Die Teilnehmenden sollen insbesondere:

  • grundlegende elektrotechnische Gefährdungen erkennen
  • geeignete Schutzmaßnahmen anwenden
  • die Grenzen der eigenen Qualifikation kennen und einhalten
  • ihre Tätigkeit fachlich korrekt einordnen können

Die Ausbildung vermittelt keine umfassende elektrotechnische Berufsausbildung.

Aufbau und Ausrichtung der Schulung

Die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten wird als einheitliche Schulung angeboten.

Die Schulung vermittelt grundlegende elektrotechnische Kenntnisse sowie ausgewählte Beispiele typischer festgelegter Tätigkeiten. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den beruflichen Hintergründen und Tätigkeitsfeldern der Teilnehmenden.

Sofern die Schulung betriebsspezifisch durchgeführt wird und die festgelegten Tätigkeiten im Vorfeld definiert sind, umfasst die Ausbildung die vollständige Qualifizierung zur Elektrofachkraft für diese Tätigkeiten.

Wird die Schulung als offene Schulung durchgeführt, vermittelt sie die fachlichen Grundlagen, auf deren Basis eine betriebliche Qualifizierung erfolgen kann.

Betriebliche Qualifizierung und Verantwortung

Die abschließende Qualifizierung für die tatsächlich auszuführenden festgelegten Tätigkeiten erfolgt im jeweiligen Betrieb.

Dazu gehören insbesondere:

  • die konkrete Festlegung der zulässigen Tätigkeiten
  • die arbeitsplatzbezogene Unterweisung
  • die organisatorische Einbindung und Beauftragung

Erst im Rahmen dieser betrieblichen Festlegung gelten Personen für die definierten Tätigkeiten als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten.

Die Ausbildung ersetzt keine umfassende elektrotechnische Berufsausbildung und keine betriebliche Einweisung.

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